Beispiel 247 - Zeilenangaben bei Fließtexten: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Zeilenumbrüche im Text wurden beibehalten, damit A42 gelöst werden kann.
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Aktuelle Version vom 12. März 2026, 08:02 Uhr


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285

Original

Beispiel 247 - Zeilenangaben bei Fließtexten.png

Aufbereitet

Die Zeilenumbrüche im Textausschnitt wurden beibehalten, damit A42 gelöst werden kann.

{{Die Zeilennummerierungen in der Originalvorlage werden an den Beginn des Absatzes mit (Z1) …, (Z10), ... geschrieben.}}

...

es rasch zu einem der fremden Totenantlitze, die ich

oft gesehen habe und die sich alle gleichen.

Seine Frau denkt sicher jetzt an ihn; sie weiß nicht,

was geschehen ist. Er sieht aus, als wenn er ihr oft

(Z130) geschrieben hätte; – sie wird auch noch Post von ihm

bekommen – morgen, in einer Woche, vielleicht

einen verirrten Brief noch in einem Monat. Sie wird

ihn lesen, und er wird darin zu ihr sprechen.

(Z135) [...] Das Schweigen dehnt sich. Ich spreche und

muss sprechen. So rede ich ihn an und sage es ihm.

"Kamerad, ich wollte dich nicht töten. Sprängst du

noch einmal hier hinein, ich täte es nicht, wenn

auch du vernünftig wärst. Aber du warst mir vor-

her nur ein Gedanke, eine Kombination, die in

meinem Gehirn lebte und einen Entschluss hervor

(Z140)rief – diese Kombination habe ich erstochen. Jetzt

sehe ich erst, dass du ein Mensch bist wie ich. Ich

habe gedacht an deine Handgranaten, dein Bajo-

nett1 und deine Waffen – jetzt sehe ich deine Frau

und dein Gesicht und das Gemeinsame. Vergib mir,

(Z145) Kamerad! Wir sehen es immer zu spät. Warum sagt

man uns nicht immer wieder, dass ihr ebenso arme

Hunde seid wie wir, dass eure Mütter sich ebenso

ängstigen wie unsere und dass wir die gleiche

Furcht vor dem Tode haben und das gleiche Sterben

(Z150) und den gleichen Schmerz – [...] Wenn wir diese

Waffen und diese Uniform fortwerfen, könntest du

ebenso mein Bruder sein wie Kat und Albert². [...]"

Erich Maria Remarque: Im Westen nichts Neues. 18. Aufl. Köln: Kiepenheuer & Witsch 2011 (E-Book).

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||Information

Bedeutung des Romantitels

Paul Bäumer fällt im Oktober 1918, kurz vor dem Ende des Ersten Weltkrieges, als Letzter von seinen ehemaligen Mitschülern, die sich mit ihm zum Kriegseinsatz gemeldet haben. Er wird von einem Scharfschützen erschossen, als er den Kopf aus dem Schützengraben hebt, um einen Vogel zu zeichnen. Dies wird von einem anonymen Erzähler berichtet. An diesem Tag ist es an der Front so ruhig, dass im Heeresbericht nur vermerkt wird: "Im Westen nichts Neues."\||

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+++A40

Fassen Sie das Geschehen im Textausschnitt schriftlich zusammen.

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+++A41

Arbeiten Sie Paul Bäumers Reaktion auf die persönliche Konfrontation mit einem feindlichen Soldaten und seine Empfindungen heraus. Gehen Sie dabei darauf ein, warum er ihm helfen will. Schreiben Sie Ihre Ergebnisse auf.

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+++A42

Arbeiten Sie zu viert: Untersuchen Sie den Satzbau im Textausschnitt. Teilen Sie sich die Arbeit auf. Jede/r von Ihnen wählt einen Abschnitt für die Analyse: Zeile 1–33, 34–70, 71–121, 122–152. Stellen Sie fest, ob Parataxen oder Hypotaxen dominieren, ob die Sätze lang oder kurz sind und ob es Ellipsen gibt. Setzen Sie Ihre Ergebnisse in Verbindung mit dem Inhalt Ihres Abschnitts und ermitteln Sie mögliche Wechselwirkungen. Fügen Sie dann Ihre Teilergebnisse zusammen: Vergleichen und diskutieren Sie diese. Fassen Sie Ihr gemeinsames Endergebnis schriftlich zusammen.

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+++A43

Überprüfen Sie, inwiefern bei dem Textauszug eine sachliche, realitätsbezogene Sprache erkennbar ist, die weitgehend ohne Pathos, Stilfiguren und Metaphern auskommt und so dem Stil der Neuen Sachlichkeit entspricht. Belegen Sie Ihre Ergebnisse mit Beispielen aus dem Textauszug und schreiben Sie diese auf. Tauschen Sie sich dann mit einer Mitschülerin / einem Mitschüler aus. Vergleichen und diskutieren Sie Ihre Ergebnisse.

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